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Neue Direktorin des Pflegedienstes berufen – Christiane Becker ist Vorgesetzte für 1500 Pflegende

UKH Pflegedirektion Fr.Becker UKH Pflegedirektion Fr.Becker Universitätsklinikum Halle (Saale)

Sie steht der größten Berufsgruppe im Universitätsklinikum Halle (Saale) vor: Christiane Becker ist

durch den Aufsichtsrat des UKH für die nächsten sechs Jahre zur Direktorin des Pflegedienstes berufen worden. Sie tritt ihr Amt am 1. Juli 2016 an und ist damit Vorgesetzte für etwa 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege. Christiane Becker ist seit fast 20 Jahren mit der halleschen Universitätsmedizin verbunden. Sie gehörte 1997 zum 2. Jahrgang des damals noch neuen Studiengangs Pflege- und Gesundheitswissenschaften an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität und arbeitete bereits zu dieser Zeit nebenbei auf einer Station im Pflegedienst des UKH. „Ich will gute Rahmenbedingungen für die Pflegenden schaffen, damit diese sich umfassend und in guter Qualität um die Patientinnen und Patienten kümmern können“, beschreibt die neue Direktorin des Pflegedienstes eines ihrer Ziele. Als Mitglied des Klinikumsvorstandes werde sie sich für die Belange der Pflegenden einsetzen: „Ich werde die Stimme für die Pflege und die Pflegenden sein.“

Seit 2012 arbeitet die 38-Jährige – sie ist damit die jüngste Pflegedirektorin an einem Universitätsklinikum in Deutschland – bereits am halleschen Universitätsklinikum. Sie war unter anderem für Pflegeentwicklungsprojekte zuständig und stellvertretende Direktorin des Pflegedienstes. In den vergangenen eineinhalb Jahren nahm Christiane Becker die Funktion der Direktorin bereits kommissarisch wahr. Vor ihrer Tätigkeit am UKH war sie knapp 10 Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin am halleschen Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaften und betreute verschiedene Pflegeforschungsprojekte.

Im Bereich der Pflege werde es in den kommenden Jahren zu einer weiteren Differenzierung der Aufgabenfelder kommen. Christiane Becker: „Die Akademisierung der Pflege wird voranschreiten.“ Die hallesche Universitätsmedizin sieht sie dabei als eine Vorreiterin in Deutschland. Vor 20 Jahren gab es in Halle den deutschlandweit ersten pflegewissenschaftlichen Studiengang. Im Herbst 2016 wird mit dem Modellvorhaben „Evidenzbasierte Pflege“ ein Studiengang gestartet, der nicht nur eine akademische Ausbildung für Pflegende garantiert, sondern den Absolventinnen und Absolventen die Übernahme heilkundlicher Tätigkeiten ermöglicht. Als eine Herausforderung für die nächsten Jahre sieht die Pflegedirektorin die Aufgabe an, die Pflegeorganisation an die z.T. neuen Arbeitsfelder für die Absolventen im Universitätsklinikum anzupassen. „Dabei sind das Wissen und die Fertigkeiten der berufserfahrenen langjährigen Pflegenden  am UKH die wichtigste Säule, um solche Innovationen realisieren zu können“, erklärt Christiane Becker. Sie werde dabei – wie bisher auch – einen kollegialen Führungsstil pflegen und die Ideen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anhören: „Jeder kann mit seinen Vorschlägen einen Beitrag leisten, das Unternehmen voranzubringen.“

Wichtig sei ihr, den Pflegenden ausreichend Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten: „Ich sehe darin eine große Chance, die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Pflegeforschung direkt bei den Patienten ankommen zu lassen.“ Deshalb seien die Stabsstelle Pflegeforschung sowie das Ausbildungszentrum für Gesundheitsfachberufe von besonderer Bedeutung für diese Vorhaben. Zudem liegt Christiane Becker das betriebliche Gesundheitsmanagement am Herzen: „Wir wollen durch verschiedene, moderne Angebote dafür sorgen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den mitunter harten Berufsalltag leichter meistern können.“ Im alltäglichen Arbeitsumfeld dürfe die Wertschätzung und Kommunikation mit allen Ebenen nicht verloren gehen.

Das Universitätsklinikum Halle (Saale)

Im Universitätsklinikum Halle (Saale) sind die modernen medizinischen Krankenversorgungseinrichtungen einer traditionsreichen Universität vereint. Das UKH ist seit zehn Jahren eine Anstalt öffentlichen Rechts. In fachlich breitgefächerten Kliniken und Instituten stellt das Universitätsklinikum die medizinische Betreuung der Patienten auf höchstem Niveau sicher. Weit über die Grenzen Halles hinaus vertrauen Patienten auf das Können der etwa 2850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie etwa 600 Auszubildende. Insgesamt lassen sich etwa 38.500 Patienten im Jahr stationär behandeln, mehrere zehntausend ambulante Fälle kommen hinzu. Engagierte Ärzte, Pflegende und Mitarbeiter in der Verwaltung sowie externer Dienstleister kümmern sich um das Wohlbefinden und die Genesung der Patientinnen und Patienten.
Das Universitätsklinikum mit seinem umfassenden diagnostischen und therapeutischen Spektrum ist eng mit der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität verbunden. Krankenversorgung, Lehre und Forschung sind die drei Säulen der halleschen Universitätsmedizin. Etwa 2000 Studierende absolvieren in drei Studiengängen – Medizin, Zahnmedizin, Gesundheits- und Pflegewissenschaften – ihr Studium. Damit sorgen wir für die künftige Gesundheitsversorgung in Sachsen-Anhalt. In Halle kann seit 1694 Medizin studiert werden. Zahlreiche namhafte Mediziner waren in der Saalestadt tätig. Mit Dorothea Christina Erxleben promovierte die erste deutsche Ärztin in Halle vor mehr als 250 Jahren.

Quelle: Universitätsklinikum Halle (Saale)

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