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HFC unterliegt knapp zu Hause

HFC unterliegt knapp zu Hause Foto: STEFAN RÖHRIG

„Ich habe nicht gesehen, ob der Ball drin war oder nicht. Wenn ja, tut es mir leid für Halle. In dieser 92. Minute kam ja alles zusammen.“ Das sagte ausgerechnet Claus-Peter Wollitz, Cheftrainer des VfL Osnabrück - als sich die Nerven beim Halleschen FC nach dem äußerst unglücklichen 1:2 (1:1) bei vielen der 6.406 Zuschauern im ERDGAS Sportpark noch immer nicht beruhigt hatten.

 Denn in der Nachspielzeit wurde der HFC ein Fall für die (nicht vorhandene) Torkamera. Osnabrücks Keeper Manuel Riemann klärte gegen Marco Hartmann und Timo Furuholm. Ob aber nun AUF oder VOR der Linie - genau auf diese Frage hatte jeder seine eigene Antwort. Auch „Pele“ Wollitz (siehe oben).

Der späte Ausgleich wäre für die Gastgeber, die „nahtlos an die Leistung vom Dienstag gegen Heidenheim anknüpften“ (O-Ton Wollitz) mehr als nur verdienter Lohn gewesen. Cheftrainer Sven Köhler. „Wir haben das gezeigt, was wir können. Aber auch nach der Führung Osnabrück schnell zurück ins Spiel gebracht.“ Es lief die 41. Minute. Toni Leistner dribbelte mutig und gekonnt durchs Mittelfeld und passte zu Björn Ziegenbein. Dieser schnappte sich Ball und ein Herz, zog aus 25 Metern ab und traf wie aus dem Bilderbuch zum 1:0. Doch praktisch im Gegenzug wurde Leistner das zweite Mal zum Vorbereiter, diesmal ging der Schuss aber nach hinten los. Statt den Ball schmucklos ins Seitenaus zu hauen, vertändelte er diesen an der eigenen Grundlinie. Sah anschließend nur noch die Hacken von Simon Zoller und foulte den VfL-Stürmer. Schiedsrichter Daniel Siebert zeigte auf den Punkt, Timo Staffeldt verwandelte den Strafstoß zum 1:1-Pausenstand (43.).

Nach knapp einer Stunde folgte Teil zwei des Elfmeter-Dramas: Ziegenbein wurde im Osnabrücker Strafraum durch Alexander Krük von den Beinen geholt. HFC-Kapitän Maik Wagefeld trat zum „Elfer“ an, schoss links flach - und scheiterte an Goalie Riemann (59.). Vier Minuten fiel aus einem Einwurf der Gäste heraus das 1:2. Emil Jula spielte mit Zoller Doppelpass, letzterer schlenzte den Ball am machtlosen Darko Horvat vorbei ins Netz (63.). Dabei blieb es, weil Riemann auch gegen Furuholm Doppelsieger blieb (72., 75.). Und eben auch in der Nachspielzeit nicht zählbar überwunden wurde. „Wir sind leistungsmäßig an unsere Grenzen gegangen, jetzt müssen wir uns in den ausstehenden Spielen wieder belohnen“, schaute Sven Köhler schon auf die nächsten harten Drittligawochen.   

 

Quelle: Hallescher Fussballclub

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