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Halle Saale

  • Wahl in ein wichtiges Ehrenamt: Prof. Dr. Heike Kielstein, Dekanin der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ist neue Vizepräsidentin des Deutschen Hochschulverbandes (DHV). Sie übernimmt damit ab sofort für Europas größte fächerübergreifende hochschulpolitische Wissenschaftsvereinigung eine wichtige Rolle bei der Vertretung aktueller wissenschaftlicher Themen. Ihre Ernennung fand im Rahmen des 75. DHV-Tages statt, an dem die insgesamt sieben Präsidiumsmitglieder neu- bzw. wiedergewählt wurden.

    Der Verband vertritt die hochschulpolitischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen der Hochschullehrer:innen in Deutschland und veröffentlicht Positionspapiere zu Grundsatzfragen sowie zu aktuellen Themen. „Viele DHV-Mitglieder sind Mediziner:innen und ich freue mich, diesen Bereich künftig im Präsidium in besonderer Weise vertreten zu können“, erklärt die Anatomin Prof. Kielstein. „Als einziges Präsidiumsmitglied aus den ostdeutschen Bundesländern wird mein Augenmerk zudem auf den spezifischen Herausforderungen der hiesigen Wissenschaftslandschaft liegen.“

    In ihrer neuen Funktion wird Prof. Kielstein an den regelmäßigen Präsidiumssitzungen in Bonn teilnehmen, an Stellungnahmen des DHV zu aktuellen wissenschaftlichen Themen mitwirken und eigene Initiativen einbringen. Außerdem ist sie direkte Ansprechpartnerin für die Mitglieder des Landesverbandes Sachsen-Anhalt sowie für die Mediziner:innen im DHV bundesweit.

    „Die Unabhängigkeit von Wissenschaft und Forschung sowie die Unteilbarkeit von Lehre und Forschung sind mir sehr wichtig und müssen gerade jetzt gestärkt und international verteidigt werden. Darüber hinaus möchte ich mich für die Verbesserung der Karrierewege im deutschen Wissenschaftssystem, einschließlich der Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, als auch für die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie einsetzen“, erklärt Prof. Kielstein.

    Die Wahl bestätigte außerdem Prof. Dr. Dr. Lambert Koch (Wirtschaftswissenschaften, Universität Wuppertal) als DHV-Präsidenten, Prof. Dr. Ilona Rolfes (Ingenieurwissenschaften, Universität Bochum) als 1. Vizepräsidentin sowie Prof. Dr. Christina Marie Thiele (Chemie, TU Darmstadt), Prof. Dr. Bernd Helmig (Betriebswirtschaftslehre, Universität Mannheim) und Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte (Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen) als Vizepräsident:innen in ihren Ämtern. Neben Prof. Dr. Heike Kielstein wurde Prof. Dr. Judith Froese (Rechtswissenschaften, Universität Konstanz) neu in das DHV-Präsidium gewählt.

    Hintergrund

    Der Deutsche Hochschulverband ist mit mehr als 33.700 Mitgliedern die größte unabhängige Vereinigung von Wissenschaftler:innen in Europa. Er setzt sich für eine unparteiische Wissenschaft in einem freiheitlichen Rechtsstaat einschließlich der Freiheit von Forschung und Lehre ein.

     

    Quelle: Universitätsmedizin Halle

    Universitätsklinikum Halle (Saale)

    Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

  • Premiere des neuen Formats »Frühstück mit Bekannten - Literatur am Sonntag« am 18. Mai im nt-Café

     

    Halle, 23.04.2025 Gedichte vom Buffet inklusive Sekt? Weltliteratur mit Ei? Biografie bei einem Kaffee? Ungefähr so kann man sich das neue Format des Puppentheaters Halle vorstellen!

    Die Premiere von »Frühstück mit Bekannten Literatur am Sonntag« findet am 18. Mai im nt-Café statt. Ines Heinrich-Frank liest aus den Werken von Erich Kästner, die Moderation übernimmt Roman Pliske.

    Ab September lesen in der kommenden Spielzeit 2025/26 regelmäßig an einem Sonntag im Monat ausgewählte Autor*innen oder Künstler*innen der Bühnen Halle für rund 2 Stunden aus Büchern des Mitteldeutschen Verlages und laden zu einem gemütlichen, literarischen Start in den Sonntagvormittag ein.

    Karten kosten 22 Euro und können an der Theater- und Konzertkasse oder online erworben werden.

    Frühstück mit Bekannten Literatur am Sonntag So, 18.05.2025 | 10:00 Uhr | nt-Café | Premiere

    Ab September: Einmal monatlich an einem Sonntag

    Eine Kooperation der Bühnen Halle, des Mitteldeutschen Verlages und des nt-Cafés.

    Besetzung (Premiere)

    Mit: Ines Heinrich-Frank

    Moderation: Roman Pliske

     

    Quelle: Theater, Oper und Orchester GmbH Halle

  • DEKRA Experte sagt, wann neue Reifen sinnvoll sind und was beim Kauf zu beachten ist

     

    Nachdem Ostern vorbei ist, wird es langsam Zeit, sich um die Sommerreifen zu kümmern. Dabei sagen die Experten von DEKRA, wann neue Reifen sinnvoll sind und was beim Kauf zu beachten ist.

     

    Jeder hofft, dass die Sommerreifen des Vorjahres noch eine Saison halten, doch viele Autofahrer müssen sich im Frühjahr mit dem Gedanken an einen Satz neuer Reifen anfreunden, zum Beispiel, wenn sich das Profil der alten der Verschleißgrenze nähert.

     

    „Wenn Reifen noch eine Profiltiefe um die drei Millimeter aufweisen, ist das anhand der Vorschriften noch nicht zu beanstanden – die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 Millimeter. DEKRA empfiehlt trotzdem den Kauf von neuen Reifen, denn die Fahreigenschaften vor allem bei Nässe lassen mit abnehmender Profiltiefe deutlich nach“, erklärt Steffen Hampel, DEKRA Niederlassungsleiter in Halle. „Das bedeutet schlechtere Nässehaftung in Kurven, längere Bremswege und früher einsetzendes Aquaplaning. Ein Reifen mit einer höheren Profiltiefe bietet daher deutliche Sicherheitsreserven.“

     

    Ein weiteres Kriterium für den Kauf neuer Reifen ist das Alter der aktuellen. Ab einem Alter über sieben Jahren steigt das Ausfallrisiko, dann sollte sich auf jeden Fall ein Fachmann die Reifen genau anschauen. Wie viele Jahre die Reifen auf dem Buckel haben, können Autofahrer an der vierstelligen DOT-Nummer auf der Reifenseitenwand ablesen. Die Bezeichnung „1818“ zum Beispiel bedeutet, dass der Produktionszeitraum des Reifen in der 18. Kalenderwoche des Jahres 2018 liegt. Ein so gekennzeichneter Reifen wäre also im Frühsommer 2025 bereits sieben Jahre alt. Weiter ist zu prüfen, ob die Profilrillen oder die Seitenwände des Reifens Risse, größere Schnitte oder Schrammmarkierungen zeigen. In diesem Fall führt an neuen Reifen kein Weg vorbei.

     

    „Tatsache ist, dass in der amtlichen Unfallstatistik in Deutschland bei Unfällen aufgrund technischer Mängel an Pkw die mangelhafte Bereifung in 38 Prozent der Fälle als Ursache benannt wird“, so der DEKRA Experte. „Dabei mag sicher eine Rolle spielen, dass zum Beispiel ein abgefahrener Reifen für die Polizeibeamten an der Unfallstelle relativ einfach zu erkennen ist; möglicherweise ist die Bereifung hier also statistisch eher überrepräsentiert. Davon abgesehen zeigt sich aber schon: Reifenmängel spielen eine signifikante Rolle im Unfallgeschehen.“

     

    Insgesamt appelliert der DEKRA Fachmann an alle, die Auto fahren: „Machen Sie sich immer bewusst: Die einzige Verbindung zwischen Ihrem Fahrzeug und der Straße sind vier kleine Flächen, jede nur ein bisschen größer als eine Postkarte. Und: Denken Sie daran, dass die Leistungsfähigkeit von Reifen in Extremsituationen insbesondere bei nasser Fahrbahn mit abnehmender Profiltiefe nachlässt.“

     

    Quelle: DEKRA Niederlassung Halle , Steffen Hampel

  • Das STADTBAHN-Projekt Mansfelder Straße der Halleschen Verkehrs-AG, einem Unternehmen der Stadtwerke-Halle-Gruppe, neigt sich nun erfolgreich dem Ende zu. Nach intensiven Bauarbeiten, inklusive Neubau der neuen Elisabethbrücke, dem Abriss der alten flutgeschädigten Elisabethbrücke und der Fertigstellung der Nebenanlagen sind nun alle Arbeiten abgeschlossen.

    In der finalen Phase wurde noch ein barrierefreier Weg von der Mansfelder Straße hinunter zur Saale unter der neuen Elisabethbrücke gebaut, der nun die Verbindung von der Mansfelder Straße in oder aus Richtung Peißnitz wieder ermöglicht. Die Rampe wird nach der Montage des Geländers für den Verkehr im Mai freigegeben. Abschließend werden im Herbst noch Bäume an der Mansfelder Straße und auf Ausgleichsflächen am Hufeisensee gepflanzt.

    Der Parkplatz am Kaufhaus Lührmann, der während der Bauzeit als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt wurde, wird nun in den kommenden Tagen wieder freigegeben. Auf dem Parkplatz finden noch Markierungsarbeiten durch die Stadt Halle (Saale) statt.

    Erst kürzlich hat die neue Elisabethbrücke eine Auszeichnung erhalten, weil diese modern, nachhaltig und effizient gebaut wurde. Ein großer Dank gilt allen am Bau Beteiligten, anliegenden Geschäften und Anwohnenden für die erfolgreiche Bauzeit.

     

    Quelle: Stadtwerke Halle GmbH

  • über die Geschichte jüdischer Sportstars

    Die Wander-Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ im Stadtmuseum Halle ist jetzt eröffnet worden und noch bis zum 11. Mai 2025 zu sehen.

    In einer großformatigen skulpturalen Präsentation würdigt die Ausstellung des Zentrums deutsche Sportgeschichte das große Verdienst jüdischer Sportlerinnen und Sportler für die Entwicklung des modernen Sports in Deutschland und dokumentiert anhand ausgewählter Porträts deren Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus. Gezeigt werden Figurinen der Sportlerinnen und Sportler vor dem Stadtmuseum, im Museumshof und im Stadtmuseum selbst, wo sie eine Brücke zum jüdischen Leben in Halle schlägt.

    Zur Eröffnung der Ausstellung im Stadtmuseum sprachen Jane Unger, Direktorin des Stadtmuseums Halle, Max Privorozki, Vorsitzender Jüdische Gemeinde Halle (Saale), Olliver Tietz, Geschäftsführer der DFB-Kulturstiftung. Dr. Berno Bahro von der Universität Potsdam führte in das Thema der Ausstellung ein.

    Jane Unger, Direktorin des Stadtmuseums Halle: „Die lebensgroßen historischen Porträts setzen eindrucksvoll die jüdischen Sportlerpersönlichkeiten in Szene und die Auszüge aus den Biographien zeigen eindrucksvoll die Erfolge der Sportler und die Brüche in den Biographien durch Verfolgung, Vertreibung und Ermordung während der Nazizeit. Es ist immer wieder erschreckend wie kurz der Weg war vom Idol einer ganzen Sportlernation zum allein auf Grund des Glaubens ausgegrenzten Menschen. Dies mahnt und fordert uns, Grundwerte zu schützen.“

    Die Ausstellung ist zweisprachig (deutsch/englisch) und über QR-Codes mit einer Online-Ausstellung verknüpft, auf der ergänzende Texte und Fotos ausführlich die jüdische Geschichte des deutschen Sports dokumentieren: https://juedische-sportstars.de/

     

    Die Outdoor-Ausstellung rückt auch Objekte und Geschichten rund um das jüdische Leben in Halle in der Dauerausstellung „ENTDECKE HALLE!“ stärker in den Fokus. Hier stellt das Stadtmuseum Halle im Bereich „Kommen und Gehen“ anhand verschiedener Objekte das Leben der  Jüdischen Gemeinde anschaulich dar.

    Der Eintritt zur Outdoor-Ausstellung während der Öffnungszeiten des Stadtmuseums ist frei; der Besuch der Dauerausstellung kostet fünf, ermäßigt 3 Euro, Kinder bis 14 Jahre frei. Veranstalter der Ausstellung sind das Zentrum deutsche Sportgeschichte e.V. und das Stadtmuseum Halle.

    Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Halle und dem Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt statt und wird von Staatskanzlei und  Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

     

    Quelle: Stadt Halle(Saale)

  • Aus Mitteldeutschland direkt nach Bulgarien ans Schwarze Meer:

    SunExpress Airlines bietet ab sofort Direktverbindungen von Leipzig/Halle nach Varna und Burgas an. Durchgeführt werden die Flüge vom SunExpress-Kooperationspartner Electra Airways, die als neue Airline am Standort Leipzig/Halle vertreten ist.

    Aufgenommen wurden die Verbindungen nach Varna und Burgas ab 16. beziehungsweise 17. Mai. Varna wird jeweils montags, mittwochs und freitags angeflogen, Burgas dienstags, donnerstags und sonnabends.

    Zum Einsatz kommen von Mai bis September dieses Jahres Flugzeuge des Typs Airbus A320.

    Buchbar sind die Angebote über den Internetauftritt von SunExpress unter www.sunexpress.com sowie im Reisebüro.

    Der Sommerflugplan des Flughafens Leipzig/Halle bietet insgesamt Verbindungen zu 29 Zielen in 13 Ländern, die von 27 Airlines bedient werden. Pro Woche starten bis zu 222 Flüge im Passagierverkehr.

     


    Über die Mitteldeutsche Flughafen AG

    Zur Mitteldeutschen Flughafen AG gehören die Tochtergesellschaften Flughafen Leipzig/Halle, Flughafen Dresden und PortGround. Am Flughafen Leipzig/Halle wurden 2024 über 2,2 Millionen Fluggäste und rund 1,4 Millionen Tonnen Luftfracht registriert. Damit ist der Airport der zweitgrößte Frachtflughafen in Deutschland. Der Flughafen ist an die Autobahnen A 9 und A 14 angebunden und verfügt über einen in das Zentralterminal integrierten Bahnhof. Dies gewährleistet eine direkte Erreichbarkeit für Fluggäste aus Mitteldeutschland und darüber hinaus.

    Der Flughafen Dresden zählte 2024 über 882.000 Fluggäste. Ein Anschluss an die Autobahn A4 und ein S-Bahnhof im Terminal sorgen für eine bequeme An- und Abreise innerhalb der Einzugsgebiete Sachsen, Südbrandenburg, Nordböhmen und Niederschlesien. PortGround bietet an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden Bodenabfertigungs-, Passagier-, Fracht- sowie weitere umfassende Dienstleistungen rund um die Uhr an.

    Die beiden zur Mitteldeutschen Flughafen AG gehörenden Airports zählten 2024 über 96.000 Flugbewegungen und über drei Millionen Fluggäste.

     

    Quelle: Mitteldeutsche Flughafen AG

  • Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) hat zum fünften Mal in Folge das Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule erhalten. Die MLU trägt das Zertifikat seit 2009 als besondere Anerkennung für eine nachhaltige Gestaltung familiengerechter Arbeits- und Studienbedingungen. Die Verleihung des Gütesiegels fand gestern in Berlin statt. Rektorin Prof. Dr. Claudia Becker erhielt das Zertifikat aus den Händen von Mareike Wulf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium.

     

    Im Auditierungsprozess hat die MLU erneut erfolgreich das Dialogverfahren durchlaufen, das Arbeitgebern offensteht, die seit mindestens neun Jahren mit dem audit eine strategisch angelegte familiengerechte Hochschulpolitik verfolgen. Ziel des Dialogverfahrens ist es, den hohen Entwicklungsstand der familiengerechten Arbeits- und Studienbedingungen zu begleiten und in einzelnen ausgesuchten Bereichen das Optimierungspotenzial zu nutzen. Die MLU wurde erstmals 2009 zertifiziert; Re-Auditierungen folgten 2012 und 2015. Erstmals wurde das Dialogverfahren 2018 erfolgreich absolviert. Zur Qualitätssicherung des Zertifikats wird in drei Jahren ein weiteres Dialogverfahren durchlaufen. 

    Mit dem audit verpflichtet sich die MLU, die Studien- und Arbeitsbedingungen an der Universität auf hohem Niveau weiterzuentwickeln. Die aktuellen Maßnahmen zur Vereinbarkeit sind in fünf Themenschwerpunkten verortet: familiengerecht ausgestaltete Arbeits- und Studienbedingungen, lebensphasenorientierte Personalentwicklung, nachhaltige strukturelle Verankerung und Durchdringung in allen Organisationseinheiten sowie familienbezogene Serviceleistungen.

    Das audit familiengerechte hochschule ist das zentrale Angebot der berufundfamilie Service GmbH und beruht auf einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Als strategisches Managementinstrument unterstützt das audit Arbeitgeber darin, ihre familiengerechten Arbeits-, Forschungs- und Studienbedingungen nachhaltig zu gestalten. Das audit erfasst zunächst den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Hochschulkultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses entscheidet ein unabhängig besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Bundesfamilienministerin Karin Prien trägt die Schirmherrschaft für das audit. 

    Quelle: Martin‐Luther‐Universität Halle‐Wittenberg

  • Die Universitätsmedizin Halle hat das weltweit erste neuentwickelte Magnetresonanztomographie-System (MRT) für Babys und Kleinkinder installiert. Das hochmoderne Medizingerät neo315 wurde von einem Magdeburger Start-up entwickelt und wird künftig in den pädiatrisch-radiologischen Fachbereichen eingesetzt. Mit der Neuanschaffung setzt die Universitätsmedizin Halle auch überregional ein starkes Zeichen für die Kindermedizin.

    Ein Ultraschall ist für eine gesicherte Diagnose oft nicht ausreichend und eine Untersuchung in einem herkömmlichen MRT-Gerät für Erwachsene ist für Babys und Kinder mit einer hohen Belastung verbunden. Das speziell für Neugeborene und Kleinkinder entwickelte MRT-System bietet eine strahlungsfreie Bildgebung aller Organe inklusive Weichteilkontrast, wodurch Erkrankungen wie angeborene Fehlbildungen, akute Hirnblutungen oder Tumore frühzeitig erkannt werden können. Im Vergleich zu herkömmlichen Geräten ermöglicht die Hochtemperatur-Supraleiter-Technologie eine kompaktere und leichtere Bauweise. Daher kann das neo315 direkt auf der Kinderintensivstation installiert werden, was bisher erforderliche Transporte vermeidet und Untersuchungen in vertrauter Umgebung erlaubt.

    „Dank der räumlichen Nähe können wir die Untersuchungen nun an den natürlichen Schlafrhythmus der Babys und Kleinkinder anpassen und auf die bisher notwendige Sedierung möglichst verzichten“, sagt Prof. Dr. Roland Haase, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Pädiatrie II, der das Projekt „neo315“ gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. Walter Wohlgemuth, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Radiologie, leitet. „Aufgrund einer neuartigen Magnetabschirmung am Gerät können sich medizinisches Personal oder Angehörige während des Einsatzes im selben Raum befinden. Das bedeutet weniger stressbedingte Belastung für die Säuglinge oder Kleinkinder und auch die Eltern“, so Haase.

    „Mit der Installation dieses weltweit ersten, neuentwickelten pädiatrischen MRT-Systems setzt das Entwickler-Unternehmen einen neuen Standard in der medizinischen Bildgebung und stärkt die Diagnostik in der Pädiatrie nachhaltig“, sagt Prof. Dr. Thomas Moesta, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Halle (Saale). „Dass wir das Gerät neo315 als erstes Klinikum einsetzen, spricht für die hohe Innovationskraft der Universitätsmedizin Halle und unserer Region.“

    Ein weiterer Meilenstein für die technologische Innovation ist die geplante Integration des neuen Geräts in die Infrastruktur der Halle MR-Imaging Core Facility (HMRICF), des interdisziplinären, wissenschaftlichen Bildgebungszentrums zur Entwicklung und Anwendung moderner MR-Bildgebungsverfahren der Universitätsmedizin Halle. „Die HMRICF verfügt über eine exzellente Expertise in der MR-Anwendung und MR-Physik und betreibt bereits ein Forschungs-MRT“, erklärt Prof. Dr. Dr. Walter Wohlgemuth, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Radiologie. „Im Rahmen einer Forschungskooperation mit dem Hersteller erhält die HMRICF auch Zugang zur Entwicklungsumgebung, was die anwendungsorientierte Implementierung und Weiterentwicklung von MR-Messmethoden auf höchstem Innovationsniveau ermöglicht.“

    „Das hochmoderne Kinder-MRT, das künftig an der Unimedizin in Halle zum Einsatz kommt, ist ein wichtiger Meilenstein für den weiteren Ausbau der Kindermedizin in Halle“, betont Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann. „Das Kinder-MRT wurde überdies nicht irgendwo entwickelt, sondern bei uns im Lande vom Magdeburger Medizintechnik-Unternehmen Neoscan. Für das Land ist das in mehrfacher Hinsicht eine Erfolgsgeschichte: angefangen von mutigen Investitionen über unternehmerischen Erfolg bis hin zu einer besseren medizinischen Versorgung der Bevölkerung bei uns im Lande, die durch eine wettbewerbs- und leistungsfähige Universitätsmedizin sichergestellt wird. Mit dem Kinder-MRT kommen wir unserer gemeinsamen Verantwortung nach, die kleinsten Bürgerinnen und Bürger zu schützen, sie bei Krankheit bestmöglich zu versorgen und ihnen eine gesunde Zukunft zu ermöglichen. Das Wissenschaftsministerium wird auch künftig Investitionen in technische Innovationen unterstützen, die dazu beitragen, Sachsen-Anhalt als erstklassigen Standort für leistungsfähige Medizintechnik und Universitätsmedizin weiter zu profilieren.“

     

    Quelle: 

    Universitätsmedizin Halle

    Universitätsklinikum Halle (Saale)

    Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

  • Ausstellung zum Architekturwettbewerb und Aktionstag für das Zukunftszentrum im Salinemuseum

    Mit einem großen Familien- und Aktionstag wird am Samstag, 14. Juni 2025, die Ausstellung „Wettbewerbsentwürfe für das Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ im Salinemuseum Halle eröffnet.

    Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt begrüßt um 11 Uhr die Gäste und Besucher der Ausstellung des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (BBR) im Museum, Mansfelder Straße 52. Die Sonderausstellung stellt 24 Wettbewerbsmodelle, darunter den Siegerentwurf des Berliner Planungsteams „Richter Musikowski Architekten und ST raum a Landschaftsarchitektur“, die entsprechenden Pläne sowie 102 weitere Architektureinreichungen für den Neubau des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation auf dem Riebeckplatz in Halle (Saale) vor.

    Aktionstag „Kommt zur Saline – Zukunft zum Anfassen“

    Aus Anlass der Ausstellungseröffnung gestalten am Samstag von 10 bis 17 Uhr die Stadt Halle (Saale) mit den „Kulturellen Themenjahren“ und die „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation gGmbH“ den Familien- und Aktionstag „Kommt zur Saline – Zukunft zum Anfassen“.

    • In zwei Fragerunden um 13 und 15 Uhr stellen sich Expertinnen und Experten den Fragen von Interessierten rund um das Zukunftszentrum und den Umbau des Riebeckplatzes. Die Kulturellen Themenjahre Halle mit der Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation science2public bieten Führungen zur neuen Elisabethbrücke, zwei KI-Workshops zu Baustellen der Zukunft, verschiedene Mitmach-Aktionen wie eine Debattier-Box oder den „Rivercheck“ zur Sauberkeit der Saale. Im Smart City Mobil werden im digitalen Café Fragen rund umSmartphones und App-Nutzungen beantwortet. Besucherinnen und Besucher können sich im Brückenbauen einer Leonardo-Brücke ausprobieren.
    • Die Planungen zum RAW-Gelände, das hallesche Leuchtturmprojekt des Strukturwandels, zeigen ein 3-D-Modell und ein Info-Film der städtischen Entwicklungs- und Verwaltungsgesellschaft Halle-Saalkreis mbH. Bis 2038 soll in direkter Nachbarschaft zum Zukunftszentrum und dem Hauptbahnhof ein Cyber-Quartier entstehen – ein Raum zum Leben, Forschen und Arbeiten. Ein interaktiver Touch-Monitor visualisiert die Planungen vom Riebeckplatz und dem RAW-Gelände im aktuellen Zustand und in der Zukunft.
    • Halles Stadtarchiv zeigt unter dem Motto „Der Platz mit den fünf Namen“ mit historischen Aufnahmen die Transformation des Riebeckplatz.
    • Den geplanten Hotelneubau am Riebeckplatz in 3-D stellt die Firma Papenburg Hochbau AG vor.

    Die Ausstellung  „Wettbewerbsentwürfe für das Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung bis zum 13. Juli 2025 mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr im Salinemuseum zu sehen. Parallel zeigt eine zweite Ausstellung in der Großsiedehalle Nord der Saline die Verwandlung durch den kompletten Umbau des Salinemuseums. Der Eintritt zu den Ausstellungen ist kostenfrei.

     

    Quelle: Stadt Halle(Saale)

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